IV. Flakmunition (Inhaltsverzeichnis)Inhaltsverzeichnis Merkbl. 22/1Inhaltsverzeichnis
Munitionsmerkbuch - III. Mun. f. Panz.Büchsen, Pak u. Kw.K.
AHM. 1940
233. Einführung der 3,7 cm Sprenggranatpatrone 18, umgeändert für
3,7 cm Pak und Kw.K.
Als Übergangslösung werden eingeführt:
a) für 3,7 cm Pak
3,7 cm Sprenggranatpatrone 18, umgeändert

abgekürzte Benennung:

3,7 cm Sprgr.Patr. 18 umg.,
b) für 3,7 cm Kw.K.
3,7 cm Sprenggranatpatrone 18, umgeändert, Kampfwagenkanone

abgekürzte Benennung:

3,7 cm Sprgr.Patr. 18 umg. Kw.K.
Zu a) und b)
Stoffgliederungsziffer: 13
    Gerätklasse: J

Das Geschoß ist mit Aluminiumfarbe angestrichen, damit es auch bei schwachem Licht von der Panzergranate gut unterschieden werden kann. Die 3,7 cm Sprgr. Patr. 18 umg. erhalten zur Unterscheidung von der 3,7 cm Pzgr. Patr. auf dem Patronenboden einen 5 mm breiten Ring mit Aluminiumfarbe. Zur äußeren Kennzeichnung als Übergangslösung erhält das Geschoß ferner einen 5 mm breiten gelben Ring unmittelbar unter der Zentrier-wulst.

Die gefüllten Patronenkasten umg. der 3,7 cm Pak und Kw.K. erhalten über dem Griff einen 50 X 40 mm großen weißen Zettel angeklebt mit folgender schwarzer Beschriftung:

Sprgr.Patr. 18 umg. der 3,7 cm Pak
oder Sprgr.Patr. 18 umg. der 3,7 cm Kw.K.

Auf Entfernungen bis 1000 m kann mit ausreichender Genauigkeit mit der Zieloptik der Panzergranate geschossen werden.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.) 9.2.40 – 74 – AHA Ag K/Jn 6 (III/VIII Mun.)

597. Vorhaltemaße für 4,7 cm Pak (t), 4,7 cm Pak K 36 (t), 4,7 cm Pak (ö),
8,8 cm Flak 38, F.K. 16 n.A.
  Ent-
fernung
Vorhaltemaß
In Zielbreiten (Länge der
Pz.Fahrzeuge etwa 4m)
bei einer Geschwindigkeit
der Ziele in km/Std.
m 16 24 32
1. 4,7 cm Pak (t) und 4,7 cm Pak K 36 (t) mit        

4,7 cm Pzgr. M.36

400 ¼ ½ ¾
  600 ½ 1 1 ½
  800 ¾ 1 ½ 2
         
2. 4,7 cm Pak (ö) mit 4,7 cm Pzgr. 400 ¼ ½ 1
  600 ¾ 1½ 2
  800 1 2 3
         
3. 8,8 cm Flak 18 mit 8,8 cm Pzgr. 400 0 ¼ ½
  600 ¼ ¾ 1
  800 ½ 1 1½
         
4. F.K. 16 n.A. mit K.Gr. rot Pz. – 2. Ldg. 400 ½ 1 1½
  600 1 2 2½
  800 1½ 2½ 3½
         
5. F.K. 16 n.A. mit K.Gr. rot Pz. – 4. Ldg. 400 ¼ ½ 1
  600 ½ 1 1½
  800 1 2 2½
         

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.) 6.5.40 – 73a/p –  Ag K/Jn 6 (VIII a).

788. Einführung der 3,7 cm Pzgr.Patr. für 3,7 cm Pak und Kw.K.

Es werden eingeführt:
a) für 3,7 cm Pak
3,7 cm Panzergranate 40,

abgekürzte Benennung 3,7 cm Pzgr.Patr. 40;

b) für 3,7 cm Kw.K.
3,7 cm Panzergranate 40 Kampfwagenkanone

abgekürzte Benennung 3,7 cm Pzgr.Patr. 40 Kw.K.

Zu a) und b)
Stoffgliederungsziffer: 13
    Gerätklasse: J

Das Geschoß ist mit farblosem Lack lackiert und in der Patronenhülse durch Anwürgen be-festigt. Es hat eine kleine Lichtspur, welche die Flugbahn bis über 1500 m sichtbar macht.

1. Kennzeichnung:
a)

Pzgr.Patr. der 3,7 cm Pak sind gekennzeichnet auf dem Mantel der Patronen-hülse mit dem Aufdruck

3,7 cm Pak

und auf dem Boden der Patronenhülse mit einem roten Punkt von 15 mm Ø;

b)

Pzgr.Patr. der 3,7 cm Kw.K. sind gekennzeichnet auf dem Mantel der Patronen-hülse mit dem Aufdruck

3,7 cm Kw.K.

und auf dem Boden der Patronenhülsen mit einem weißen "Kw.K.".

Die Unterscheidung von der normalen 3,7 cm Pak Munition ist somit durch den roten Punkt und das weiße Kw.K. gewährleistet, wenn die Patronen mit dem Boden der Patronenhülse nach oben zeigen.

2. Verpackung:
a)

Die 3,7 cm Pzgr.Patr. 40 werden zu 12 Stück in den Patronenkasten der 3,7 cm Pak verpackt. Der Patronenkasten erhält unter dem Handgriff einen Inhaltszet-tel aufgeklebt mit dem Aufdruck

3,7 cm Pzgr.Patr. 30
Der Patronenkasten trägt die Aufschrift
Patr. 3,7 cm Pak.

b)

Die 3,7 cm Pzgr.Patr. 40 Kw.K. wird sinngemäß wie 3,7 cm Pzgr.Patr. 40 in den Patronenkasten der 3,7 cm Pak verpackt. Der Patronenkasten trägt die Auf-schrift

Patr. 3,7 cm Kw.K.

3. Unterbringung:

Die Unterbringung der 3,7 cm Pzgr.Patr. 40 Kw.K. im Pz.Kpfwg. III erfolgt im Patro-nenkasten der 3,7 cm Kw.K.

4. Allgemeines:

Auf Entfernungen bis 500 m kann die vorhandene Zieloptik verwendet werden.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.) 15.6.40 – 74 –  AHA/Ag K/Jn 6 (III/VIII Mun).

AHM. 1941
71. 5 cm Pzgr. 40 aus 5 cm Kw.K. L/42.

Die 5 cm Pzgr. 40 kann aus der 5 cm Kw.K. mit den Entfernungsmarken für die 5 cm Pzgr. im Zielfernrohr T.Z. 5d verschossen werden, und zwar nach folgender einfacher Regel:

Das Ziel ist zielaufsitzend auszurichten

auf allen Kampfentfernungen bis 400 m mit der 300 Meter-Marke,

auf allen Kampfentfernungen über 400 m bis 550 mit der 400 Meter- Marke.

Auf Kampfentfernungen über 550 ist die normale 5 cm Pzgr. zu verwenden.

In den Munitionskisten der 5 cm Pzgr. 40 wird diese Schießregel an sichtbarer Stelle an-gebracht werden.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 16.1.41

74

AHA /Ag K/Jn 6 (III Wa/Mun).

3006/40
507. Durchschießbare Mündungskappe für 3,7 cm Kw.K. 143 (f)
– frz. 38 SA – und 4,7 cm Kw.K. 173 (f) – frz. 35 SA –.

Die durchschießbaren Mündungskappen, bestehend aus einer Pappmanschette mit be-spannter paraffinierter Seide, für die

3,7 cm Kw.K. 143 (f) – frz. 38 SA –
und 4,7 cm Kw.K. 173 (f) – frz. 35 SA –
können mit der
3,7 cm Sprgr.Patr. 38 (f)
und 4,7 cm Sprgr.Patr. 32 (f)

gefahrlos durchschossen werden, sofern die Kappen nicht mit einer dicken Eisschicht überzogen sind.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 2.5.41 – 72 – AHA/Ag K/Jn 6 (III Wa/Mun).

781. Ausstattung der 4,7 cm Pzgr. (t) und 4,7 cm Sprgr. (t)
mit einer Entkupferungsbeilage

1. Versuche haben ergeben, daß die 4,7 cm Pzgr. (t) und 4,7 cm Sprgr. (t), soweit sie ohne Entkupferungsbeilage verschossen werden, eine sehr starke Verkupferung der Rohre hervorrufen.

Die in Fertigung befindliche Munition für die 4,7 cm Pak (t) wird deshalb ab sofort mit 4 g Bleifolie als Entkupferungsbeilage laboriert.

2. Als Kennzeichen für die einlaborierte Bleifolie werden die Patronenhülsen oberhalb der Geschützbenennung mit den Buchstaben "m.B." mit schwarzer Farbe in 20 mm Schrifthö-he gekennzeichnet.

Die Inhaltszettel der Packgefäße erhalten auf einer schriftfreien Stelle gleichfalls die Buchstaben "m.B.".

3. Die von der Fertigungsfirma bisher angelieferte 4,7 cm Munition soll ebenfalls nachträg-lich mit Bleifolie versehen werden.

Es ist beabsichtigt, das nachträgliche Einlaborieren bei der Lieferfirma nach Abschluß der Operationen bzw. dann auszuführen, wenn genügend Munition mit Bleifolie vorhanden ist.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 23.7.41 – 74 – AHA/Ag K/Jn 6
(VIII Mun) u. Fz Jn (IIIa).

785. 3,7 cm Pak M 37 (t) – Gerät und Munition–
beim Feld- und Ersatzheer

Die bei den Feld- und Ersatztruppenteilen vorhandenen

3,7 cm Pak M 37 (t) einschl. Munition

werden zurückgezogen.
Es sind abzugeben:

die Geschütze einschl. Zub. u. Vorr.Sachen und sonstigem Gerät an H.Za. Ingolstadt,

die Munition an H.Ma. Senne.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 23.7.41 – 731 60/83-10 (t) –
AHA/Fz Jn (IV Ic [6]).

AHM. 1942

22. Umbenennung von Munition.

Ab sofort tragen nachstehend Sprenggranat-Patronen folgende einheitliche Bezeichnung:

1. für 3,7 cm Pak 34 (t)
    3,7 cm Pak 37 (t)
    3,7 cm Kw.K. 34 (t)
    3,7 cm Kw.K. 38 (t)
3,7 cm Sprenggranat-Patrone 34 (t)
abgekürzt: 3,7 cm Sprgr.Patr. 34 (t)
 

bzw: 3,7 cm Sprgr.Patr. 34 (t) (Üb)

2. für 4,7 cm Pak (t) (Sfl),
    4,7 cm Pak (t) (Kzg)
    4,7 cm Pak K 36 (t)
4,7 cm Sprenggranat-Patrone 36 (t)
abgekürzt: 4,7 cm Sprgr.Patr. 36 (t)

Deckblätter werden nicht ausgegeben. Die einschlägigen Vorschriften sind dement-sprechend zu berichtigen.

3. für a) 5 cm Kw.K
    b) Pak 38
zu a) 5 cm Sprenggranat-Patrone 38 Kampfwagenkanone
abgekürzt: 5 cm Sprgr.Patr. 38 Kw.K.
   

bzw: 5 cm Sprgr.Patr. 38 (Üb) Kw.K.

zu b) Sprenggranat-Patrone 38 Panzerjägerkanone
abgekürzt: 5 cm Sprgr.Patr. 38 Pak
   

bzw: 5 cm Sprgr.Patr. 38 (Üb) Pak

Berichtigung zu 3. erfolgt durch Ausgabe von Deckblättern.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 19.12.41

74/1 d

AHA /Ag K/Jn 6 (III Wa/Mun).

3023/41g

698. 2,8 cm Sprgr.Patr. 41

Für die s.Pz.B. 41 wird die 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 eingeführt:

Benennung: 2,8 cm Sprenggranatpatrone 41,

abgekürzte Benennung: 2,8 cm Sprgr.Patr. 41,

Stoffgliederungsziffer: 13,

Gerätklasse: J.

Die 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 mit dem empfindlichen A.Z. 5072 wiegt etwa 500 g. Sie wird an die Heeresmunitionsanstalten fabrikfertig angeliefert.

Kennzeichnung:

Zur besonderen Kennzeichnung gegenüber der 2,8 cm Pzgr.Patr. 41 ist auf dem Hülsen-boden der 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 die Aufschrift "Sprgr." in weißer Farbe angebracht.

Die 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 für Tropen – 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 (Tp) – erhält als Kennzei-chen einen 3 bis 4 mm breiten roten Farbring an der Stoßstelle zwischen Geschoß und Hülsenmund um den ganzen Umfang.

Verpackung:

12 Stück 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 werden im Patronenkasten der s.Pz.B. 41 oder im luft-dichten Patronenkasten der s.Pz.B. 41 verpackt.

Gewicht des vollen Packgefäßes etwa 11 kg.

Für die Einlagerung in den H.Mun.Anstalten werden 2,8 cm Sprgr.Patr. 41 zu 50 Stück im Transportkasten der 2,8 cm Pzgr.Patr. 41 verpackt.

Einlagerungsgruppe: V.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 11.8.42 – 8461/42 – Jn 2 (VII).

747. 7,5 cm Gr. 38 Hl/A und Hl/B aus 7,5 cm Pak 40, Kw.K. 40,
Stu.K. 40 V0 = 450 m/sec.

Die 7,5 cm Gr. 38 Hl/A und Hl/B darf aus 7,5 cm Pak 40, 7,5 cm Kw.K. 40 und Stu. K. 40 auf Höchstkampfentfernung bis zu 1200 m verschossen werden.

Für Bekämpfung von Kampfwagen auf größere Entferung als 1200 m ist die Streuung zu groß und die Wahrscheinlichkeit, Treffer zu erzielen, zu gering.

Die 7,5 cm Gr. 38 Hl/A und Hl/B ist mit der Entfernungsteilung der 7,5 cm Gr. 34 nach fol-gender Schießregel zu verschießen:

"Für 7,5 cm Gr. 38 Hl/A und Hl/B: Einsatz nur bis 1200 m.

Entferungsteilung der 7,5 cm Gr. 34 verwenden, jedoch die Hälfte der Zielentfernung zuschlagen !

Beispiel:

Zielentfernung sei 600 m.

Das Ziel ist in diesem Falle anzuvisieren mit Entfernungsteilung

600 +

600 = 900 m".
2

Diese Schießregel wird in die Schußtafeln und in die für Munition (H.Dv. 481/58 und H.Dv. 481/77) und Gerät zuständigen Merkblätter aufgenommen.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 15.8.42

G 73 o

Jn 4 (Mun 1E).

9420/42g

961. Munition für 7,5 cm Stu.K. 40 – 7,5 cm Kw.K. 40 und 7,5 cm Pak 40.

Als neue Munition wird demnächst für

7,5 cm Stu.K. 40 und

7,5 cm Kw.K. 40 die

7,5 cm Pzgr.Patr. 40 (W) Kw.K. 40
und für

7,5 cm Pak 40 die

7,5 cm Pzgr.Patr. 40 (W) Pak 40
ausgegeben.

Die Patronen haben als Geschoß die "7,5 cm Pzgr. 40 (W)", die in der äußeren Form der "7,5 cm Pzgr. 40" gleicht und auch schwarzen Anstrich hat. Zur äußeren Kennzeichnung befindet sich auf dem zyl. Teil des Geschosses an zwei sich gegenüberliegenden Stellen ein weißes "W". Der Hülsenboden der Patronen hat den weißen Aufdruck "Pzgr. 40 (W)".

Gewicht, Verpacken, Behandeln und Verwenden der Patronen wie bei Patronen der 7,5 cm Pzgr. 40, das aus den Merkblättern – H.Dv. 481/58 und H.Dv. 481/77 – ersichtlich ist. Die Merkblätter werden entsprechend ergänzt.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 19.10.42 – 74/5a  – Jn 6 Z.G. (WuG III).

AHM. 1943
325. 7,5 cm Nebelgranatpatrone für 7,5 cm Kw.K. 40 und 7,5 cm Stu.K. 40.

Für die 7,5 cm Kw.K. 40 und 7,5 cm Stu.G. 40 wird eine Nebelgranatpatrone eingeführt.

Benennung: 7,5 cm Nebelgranatpatrone für 7,5 cm Kampfwagenkanone 40.
Kurzbenennung: 7,5 cm Nbgr.Patr. Kw.K. 40.
Gerätklasse: A.
Stoffgliederungsziffer: 13.

Die 7,5 cm Nbgr. wird mit der gleichen Metermarke und Strichteilung wie für die 7,5 cm Sprgr. 34 vorgesehen, aus der 7,5 cm Kw.K. 40 und Stu.K. 40 verschossen und ist in der Schußtafel H.Dv. 119/324 – Vorläufig – enthalten.

Ausstattung mit 7,5 cm Nbgr.Patr.:
1.

Für Einheiten mit 7,5 cm Kw.K. im Pz.Kpfwg. IV nach den taktischen Erfordernissen durch die Truppe selbst.

2.

für Einheiten mit 7,5 cm Stu.K. 40 nach Anlage A 852 zur KAR. (H) vom 1.1.1943.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 22.3.43 – 74 c 50-80  – Jn 6 Z.G. (WuG III).

369. Verschießen von Munition
der 8,8 cm Flak 18 und 36 aus 8,8 cm Kw.K.

Aus 8,8 cm Kw.K. 36 darf Munition der 8,8 cm Flak 18 und 36 nach Auswechseln der Zündschraube C/12 gegen solche C/22 verschossen werden, wenn im Kampfraum das Ab-weiserblech zum Schutz des Kommandanten gegen auftretende Nachflammer angebracht ist.

Der Ladeschütze muß durch Nachvorntreten (in der Schußrichtung) Schutz vor eintreten-de Nachflammer nehmen.

Die durch Nachflammer bedingte Temperaturerhöhung im Kampfwagen wird durch Abwei-serblech nicht gemildert.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 10.4.43

74c 12/14g

Jn 4 (Mun I).

4317/43g
HVBl. 1943, Teil C

178. 7,5 cm Kw.K. (L/24).

Die Strichplatte des TZF 5 b (Visiermarke 0 bis 2000 m) ist für die 7,5 cm Sprgr. vorge-sehen. Der Visierwinkel dieser Granate liegt ab 900 m unter dem der 7,5 cm Gr. 38 Hl/B.

Eine Änderung der noch vorhandenen TZF 5 b wird nicht vorgenommen.

Beim Verschießen der 7,5 cm Gr. 38 Hl/B aus der 7,5 cm Kw.K. (L/24) in Verbindung mit dem TZF 5 b ist folgende Schießregel anzuwenden:

bis 900 m gleiches Visier nehmen,

von 1000 m bis 1500 m etwa 100 m zulegen,

von 1500 m bis 1800 m etwa 200 m zulegen.

Diese Schießregel gilt nicht bei Verwendung des TZF 5 b vergr.

Bei den Pz.Kpfwg. mit 7,5 cm Kw.K. (L/24) in Verbindung mit dem TZF 5 b ist am Gehäu-sedeckel des Steuerapparates ein Schild mit vorstehender Schießregel nach Zeichnung 021 E 48 634 anzubringen.

Schilder, Kerbnägel und Zeichnung sind beim H.Za. Magdeburg Rez. 6h, anzufordern.

O.K.H. (Ch.H.Rüst. u. B.d.E.), 23.3.43

72 d 10

6882/42
Hinweise

Panzerbüchsen, Pak, Kw.K.

Lfd.Nr.

Inhalt

Seite
1. Verpackung von Munition für schwere Pak. AHM. 1942/1075 164
2. 1. Mun.Ausstattung 2 cm Kw.K. AHM. 1941/1009 174
3. 1. Mun.Ausst. 10,5 cm Stu.H. 42 AHM 1943/233 179
4. Sicherheitsgrenze bei 28 mm Platzpatrone für s.Pz.Bü. 41
AHM. 1940/1124
187

5.

Sicherheitsgrenzen für 5 cm Pak und 5 cm Kw.K. AHM. 1940/1274;
AHM. 1941/70

188

IV. Flakmunition (Inhaltsverzeichnis)Inhaltsverzeichnis Merkbl. 22/1Inhaltsverzeichnis